Graphik-Design Software, Tablet und was ich lese

Neue Programme, die ich gerne benutzte: Affinity Designer.

Das ist ein Vector Zeichenprogramm. So ähnlich wie Inkscape. Da Inkscape aber auf Mac einfach überhaupt nicht ordentlich funktioniert, habe ich mir vor circa eine Woche die Trail des Affinity Designers geholt und bin mir ziemlich sicher, dass ich mir das Programm kaufen werden in drei Tagen, wenn die Trail ausläuft. Ich verwende das Programm zusammen mit dem Intuos 4 Medium. Wenn ich etwas mehr Geld hätte, würde ich mir aber das Intuos Pro Medium oder sogar ein Cintiq 13HD holen. Das mache ich sobald sich bewährt hat, dass ich meine Artikel für genughaben, permakultur-praktisch und genugschlafen regelmäßig illustriere, wie ich es z.B. hier erstmals getan habe. Absolut genial, gute Shortcut-Funktionen für das Programm, etwas weniger für mein, besser für die teureren Grafiktablets. Vieleicht probiert ihr es ja auch mal aus.

Was ich lese.

Ich versuche mir jetzt jeden Vormittag 1-2 Stunden Zeit zum Lesen zu nehmen. Gestern war das:

Heute habe ich The Age of the Essay von Paul Graham gelesen. Wieder. Er kommt darauf, das moderne Essays sich an die Streitschriften anlehnen, die man in Gerichtssälen benötigt und daher zu wenig mit Wahrheitsfindung zu tun haben, das will er anders machen. Er will, dass seine Essays im Sinne Montaignes der Wahrheitsfindung dienen. Er notiert alles ihn überraschende und denkt dann schreibend darüber nach, diskutiert die Ergebnisse mit Freunden und schreibt dort um, wo es zu langweilig oder nicht überzeugend ist. Er beginnt anders als mit modernen Texten nicht mit einer initialen These, das ist aus seiner Sicht Sophismus. Ich kann ihm da nur zustimmen. Hier ein paar Zitate aus dem Text.

    • Zitat: Whatever you study, include history– but social and economic history, not political history. History seems to me so important that it’s misleading to treat it as a mere field of study. Another way to describe it is all the data we have so far.
    • Zitat: Swords evolved during the Bronze Age out of daggers, which (like their flint predecessors) had a hilt separate from the blade. Because swords are longer the hilts kept breaking off. But it took five hundred years before someone thought of casting hilt and blade as one piece.
    • Zitat. Über Ungehorsam: Above all, make a habit of paying attention to things you’re not supposed to, either because they’re „inappropriate,“ or not important, or not what you’re supposed to be working on. If you’re curious about something, trust your instincts. Follow the threads that attract your attention.
    • Zitat: Gradualness is very powerful. And that power can be used for constructive purposes too: … you can trick yourself into creating something so grand that you would never have dared to plan such a thing. Indeed, this is just how most good software gets created. … Hence the next leap: could you do the same thing in painting, or in a novel?
    • Zitat: If there’s one piece of advice I would give about writing essays, it would be: don’t do as you’re told. Don’t believe what you’re supposed to. Don’t write the essay readers expect; one learns nothing from what one expects. And don’t write the way they taught you to in school.

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